Shut up
and speak



Reden halten kann jede*r, gut ankommen ist eine Kunst. Ob auf der Bühne, beim Pitchen oder in einer Vorstellungsrunde – wer richtig kommuniziert, gewinnt Vertrauen und überzeugt. Auftrittskompetenz ist keine Frage des Talents, sondern eine Fähigkeit, die du gezielt entwickeln kannst.
Kennst du das von Ansprachen?
Viel Blabla, keine klare Message
Wenn die Redezeit knapp ist, tendieren wir dazu, so viele Infos wie möglich rauszuhauen. Dabei rauskommen tut ein nervöser Fakten-Marathon, dem niemand folgen kann, geschweige denn will.
Hallo, heute erzähle ich euch etwas über Kaninchen.
Was schon in der Primarschule nicht wirklich cool war, nervt heute erst recht – und trotzdem treffen wir sie überall an: Einstiege in Ansprachen, die zum Gähnen sind.
Äääääääääääääääh
Ob aus Nervosität oder Unsicherheit: Reden sind oft gespickt von unnötigen Füllwörtern. Dabei ginge es so viel besser ohne. Ähs und Co. machen das Zuhören richtig mühsam.
Schachtel-Sätze ahoi
Starrer Blick – nur nicht ins Publium, sondern auf den Spickzettel. Raus kommen ellenlange Sätze, die geschrieben zwar schön, gesprochen aber furchtbar sind. Wer nur vom Fliesstext abliest, nimmt seinem Pitch förmlich das Leben.










Stolpersteine, die dazu führen, dass du deinen Pitch in den sand setzt, sind zahlreich. Die gute Nachricht?
Du hast die Wahl – immer!

Option 1: 0815
Gegen eine 08/15-Rede ist nichts einzuwenden, aber dein Publikum gewinnt eher Land, als du einen Blumentopf. Let’s face it: Viele Reden machen einfach keinen Bock. Selbst Routiniers tun sich schwer damit.

Option 2: Kick the door
Dabei kann reden so schön sein! Du hast immer nur eine Chance, um einen ersten, bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Warum also nicht mit Vollgas rein und Bock auf mehr machen? Let’s kick the door!
Du willst mehr? Wähle die passende Dienstleistung.
Vorträge für Schulen
Oft trainieren wir uns schon in der Schule “falsche” Präsentations-Techniken an. Feedbacks wie “Du hast frei geredet und immer schön ins Publikum geschaut” waren zwar gut gemeint, aber haben dich nicht wirklich weitergebracht. Die Folge? Nur ganz wenige entwickeln sich zu guten Rednern. Die meisten legen auch als Erwachsene gewisse Automatismen nie ab. Genau da setzen wir an. Denn schon mit einfach Elementen wir auch der Kaninchen-Vortrag zum vollen Erfolg.

Referat / Key Note Speech
Oder anders gesagt: Schnellbleiche.
Ein starker Auftritt ist der Schlüssel, damit gute Ideen gehört werden. An Input-Refereten sprechen wir darüber, wie wir einen perfekten Eisbrecher formulieren, was ich während dem Sprechen mit meinem Körper anstellen kann und ob es wirklich eine gute Idee ist, seine Rede als Fliesstext von einem Zettel abzulesen.
Ob Routinier oder Anfänger*in: Alle profitieren.

Feinschliff im 1-zu-1
In der Ruhe liegt die Kraft. Also nutzen wir sie für in der Einzelberatung als Training oder zur Besprechung von ganz bestimmten Herausforderungen in deinem Speaker-Alltag. Du willst ein Feedback zu deiner Rede und diese dann optimieren? Du stest das erste Mal vor Leuten und weisst nicht, wie die Sachen angehen? Du bist Führungskraft und triffst einfach nicht den richtigen Ton vor deinem Team? Dann sollten wir uns unterhalten!

Gruppen-Training
In Gruppen bis zu acht Personen feilen wir an der Fähigkeit, beim Pitchen richtig in die Vollen zu gehen. Wir starten mit einem theoretischen Teil, danach gehts ans Eingemachte: Wir üben.
Am Ende des Tages haben alle Teilnehmen ihren Pitch verfeinert und wissen, wo ihre blinden Flecken sind und wie sie beim nächsten Speech so richtig abräumen.

Moderation
Du planst ein Firmenjubiläum, eine Podiumsdiskussion, eine Fachtagung oder ähnliches? Ich stehe als Moderator zur Verfügung und sorge dafür, dass die richtige Message vermittelt wird und alle relevanten Personen zu Wort kommen. Gemäss den Vorstellungen der Auftraggeberin entsteht ein professioneller Anlass, bei dem die Gäste elegant durch das Programm geführt werden und Inspiration und gute Vibes nach Hause nehmen.

Ghostwriting
Du weisst, WAS du sagen willst, aber nicht WIE? Oder weder noch? Gemeinsam sorgen wir dafür, dass du mit deiner Rede voll ins Schwarze triffst. Wir erörtern Ausgangslage, Zielpublikum und relevante Botschaften und zimmern eine aussagekräftige Rede zusammen. Auch einfaches "Drüberluege" und Perfektionieren ist möglich. Ganz wichtig dabei: Deine Rede widerspiegelt deine Persönlichkeit, wenn du dich verstellst, kommt's meistens nicht gut.

Wann pitche ich?
Fragst du dich: Pitchen klingt gut, aber bedeutet es eigentlich genau? ChatGPT würde jetzt sagen: Gute Frage!
Pitchen hat verschiedene Hintergründe. In der Startup-Welt pitcht man seinen Business-Case vor Investoren, in der Werbebranche oder im Sales pitcht man, um den Zuschlag einer Kundin zu erhalten und im Golf wird über eine relativ kurze Distanz das Grün angespielt.
Der Begriff wird seit Jahren immer populärer und kann heute in diversen Lebenslagen und Bereichen angewendet werden – immer dann, wenn etwas verkauft oder beworben wird. Ich spreche bereits von Pitchen, wenn ich meine Freunde davon überzeugen möchte, dass wir eher Pizza anstatt Thai essen sollten.
Obwohl das Wort "Pitch" impliziert, dass die dafür verwendete Zeit eher kurz ist, spreche ich mittlerweile auch bei einer längeren Redezeit von Pitching-Eigenschaften. Unabhängig von der Zeitdauer sind die Anforderungen nämlich die gleichen: Die Rede soll animierend sein, braucht Struktur und einen klaren Call to Action.
Das bedeutet, wir pitchen oft mehrmals täglich: In einer Vorstellungsrunde, wenn wir unser Projekt vorstellen, beim Verkaufen eines Produkts, beim Dozieren vor Studenten, in einer Diskussionsrunde, wenn wir andere von etwas überzeugen möchten und sogar dann, wenn wir eine Auseinandersetzung mit einem Freund oder der Partnerin haben.










Über mich
Als ich zwölf Jahr alt war, sagte mir mein Lehrer in der ersten Sekundarschule: “Lukas, komm auf den Punkt”.
Ich bin mir nicht sicher, ob dieses Feedback pädagogisch wertvoll war, aber der Satz hat sich auf jeden Fall bei mir eingebrannt und mich nie mehr losgelassen. Fakt war, dass ich zu diesem Zeitpunkt keinen "geraden" Satz rausgebracht hatte, sobald ich vor mehr als fünf Personen sprach.
Erst während des Studium entdeckte ich für mich das Sprechen vor Leuten. Eine bei Gruppenarbeiten eher unbeliebte Aufgabe – an der ich jedoch grosse Freude entwickelte. So nutzte ich jede Möglichkeit, um an meiner Auftrittskompetenz zu feilen. Ich übte zu Hause, an der Hochschule und auf der Arbeit. Bald merkte ich: Das Ganze scheint irgendwie zu funktioniere, die Leute hören mir gerne zu. Und ich lernte, was eine gute von einer schlechten Rede unterscheidet.
Dass ich nicht das erste Mal vor Leuten stand, kam mir spätestens 2021 ab der Gründung meines Unternehmens ENSOY zugute. Tofu in einer ernährungstechnisch eher konservativen Region zu verkaufen, war eine echte Herausforderung. Aber rhetorisch ist es das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Das habe ich stets ausgenutzt – mit Erfolg.
Nach vier Jahren und hunderten kleinen und grossen Pitches, Verkaufsgesprächen, Interviews und Podcasts habe ich mich entschlossen, meine Learnings in einen kompakten Guide zu packen.
Darüber hinaus biete ich dir, liebe Leserin, lieber Leser an, persönlich deine Auftrittskompetenz zu verbessern. Schon kleine Anpassungen in deinem Pitch können Grosses bewirken. Worauf wartest du noch? Packen wir’s an!

